|
Die Resilacke ist ein
aufgelassener Steinbruch im Besitz der Fa. Poschacher.
Trotz vieler
Verbotsschilder beim Eingang wird das Tauchen geduldet. Es ist nur ein
Einstieg ins Wasser möglich. Dabei handelt es sich um die Schotterstraße
für die Baufahrzeuge in den Steinbruch. Dieser Straße entlang taucht man
bis in die Seemitte. In 5 m ist eine Sprungschicht, ab der es Sommer wie
Winter 4° C hat. Da klappern einem die Zähne beim durchtauchen. In der
Seemitte zeigt der Tiefenmesser 11 m an. Es liegen einige Schrott und
Eisenteile herum, ansonsten gibt es nichts Interessantes zu sehen. Der
Interessanteste Teil ist das Ufer. Vom Einstieg nach links wegtauchen
und in Ufernähe den See umrunden. Da liegen gigantische Granitblöcke
wahllos übereinander, Äste und Sträucher und vereinzelt ein Fisch. Aitel,
Karpfen, Barsche und Rotaugen streiten um das karge Futterangebot. Je
tiefer man kommt um so finsterer wird das Loch. Fast zurück an der
Einstiegsstelle fällt die Felswand in unbestimmte Tiefe ab. Die Wände am
Ufer fallen teilweise senkrecht in die Tiefe. Wunderschönes Gegenlicht.
Vorsicht ist auf jeden Fall angeraten, denn das kalte Wasser und die
Finsternis können schnell zu einer Panik führen.
Maximale, von uns betauchte Tiefe 20 Meter. Erzählungen zufolge soll es
eine Stelle mit 40 Metern Tiefe geben. Doch es lohnt in keiner Weise,
diese Tiefe zu erforschen !
Leider ist dieses Nahziel nie sehr gut mit den Sichtweiten aber auf
jeden Fall ist ein Tauchgang in der Resilacke immer ein kleines
Abenteuer !
|