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12.November   Weinkost in Gumpoldskirchen im Weingut KRUG

Wir fuhren Mittags beim Pendlerparkplatz Asten gemeinsam weg und waren pünktlich, dank GPS beim Weingut Krug in Gumpoldskirchen angekommen. Zuerst genehmigten wir uns ein kleines Mittagsessen im schönen alten Zechaus und dazu gab es natürlich gleich einen ersten Test des angeblich so guten Weines. Also der erste Eindruck war wirklich beeindruckend...


Nach einem kurzen Spaziergang durch den kleinen Ort bezogen wir gleich unsere Unterkünfte und setzten dann unsere Erkundungstour durch die schmalen Straßen fort. Vorbei an so manchem historischem Schmuckstück, derer es in Gumpoldskirchen dank der langen Geschichte des Ortes viele gibt, kehrten wir in einem kleinen Gasthaus auf ein schnelles Stehseiterl, das dort selbst gebraut wird, ein. Weil das Seiterl aber so gut war, hätten wir beinahe den Beginn des offiziellen Teiles der Weinkost verpasst. Gerade noch rechtzeitig um 18:00 saßen wir dann alle im Keller des alten Zechhauses.



Die Verkostung selbst wurde von einem sehr netten und fachkundigen Önologen, Hrn. Ing. Pozdina, geleitet. Wir haben nicht herausgefunden, ob er mehr ein Spezialist für Weine oder in Sachen Johann Wolfgang von Goethe ist, denn er ist in beiden Sachgebieten unschlagbar. Die Erklärungen waren super, mit Witzerln gespickt und für alle verständlich vorgebracht, vorausgesetzt, dass man den guten Mann in dem lauten Keller überhaupt verstehen konnte. Also das Essen war in Ordnung, die Weine sehr gut (die Versuchung ist wirklich eine Versuchung), leider versteht man beim Krug unter Weinverkostung nicht das was es in anderen seriösen Weinbetrieben bedeutet.

Beim Krug reserviert man einen langen Tisch für zwanzig Personen, bekommt sechs Flaschen besten Weines und teilt diesen dann auf alle Personen möglichst gerecht auf. Dann trinken alle gleichzeitig diesen Wein entweder aus oder schütten ihn wieder weg wenn er halt doch nicht so den richtigen Geschmack trifft. Nach der letzten Flasche kommt dann die Kellnerin und fragt, wer denn nun die Rechnung über diese entweder getrunkenen oder verschütteten Weine  übernehmen wird. Dabei wird nicht etwa der günstige Mitnahmepreis sondern sogar der teurere Vorortpreis verlangt. Da wir zu dieser Weinkost eigentlich eingeladen waren, war das schon ein starkes Stück. Wir bezahlten also und bestraften dafür die Gier des Wirtes damit, dass keiner von uns auch nur ein Fläschchen mitgenommen hat. Dabei wollten wir zusammen ungefähr 120 Flaschen kaufen. Das ist für dieses Weingut vielleicht nicht viel, aber es gibt auch andere Winzer die sehr guten Wein produzieren und wo man als Kunde nicht als laufende Brieftasche angesehen wird. Leider, ich hab mich schon auf ein paar gute Flascherl gefreut



Wir verließen also so schnell wie möglich den Keller und gingen in eine andere Weinschenke in der wir dann bei netter Bedienung und auch recht gutem Wein die nächsten paar Stunden verbrachten. Chrisi und Stefan blieben etwas länger, aber ob das wegen dem Wein oder der Kellnerin war, wissen wir nicht, das haben sie am nächsten Tag schon wieder vergessen.



Geschlafen und gefrühstückt haben wir ausgezeichnet und weil wir noch nicht nach Hause wollten, haben wir halt die berühmte Seegrotte in Hinterbrühl, einem ehemaligen Gipsbergwerk, besucht. Nach kurzem Feilschen bezahlten wir einen günstigen Gruppenpreis und ließen uns den größten unterirdischen See Europas live vorführen (»weitere Info).






Durch einen schmalen niedrigen Gang drangen wir weit in das Innere des Berges vor, wo es einige Dinge aus dem Weltkrieg bzw. einige Exponate vom Film "Die drei  Musketiere" von Walt Disney zu sehen gab.



Diese Stiege mussten wir runtergehen damit wir in die Zille im großen See einsteigen konnten.

Der Hans musste leider etwas gebückt durch die Gänge gehen.

Nach dieser schönen Vorführung, es war eh schon Nachmittag und geregnet hat es auch, fuhren wir wieder heim.
 

 

 

 

 

DANKE LIEBER HANS FÜR DIE ORGANISATION

Teilnehmer: Andrea + Hans, Andrea + Heli, Ingrid + Chrisili, Edith + Billy, Claudia + Kurt, Barbara + Fred, Astrid + Kurt + Eva, Stefan, Jo, Chrisi, Lena + Hubert + Tochter
 

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14. August   Tagesausflug Grundlsee
(Bericht von Chrisili)

Obwohl vom Wetterbericht nicht optimal vorhergesehen, hatten wir Glück und unser Ausflug ins Ausseerland wurde ein voller Erfolg. Gegen 8.00 Uhr fuhren wir von Linz weg und trafen uns am Pendlerparkplatz in Sattledt mit Kurt und dem Bertl. Als wir am Grundlsee ankamen, stießen erfreulicherweise noch Stefan und Michi mit Tochter zu unserer Truppe.









Wegen dem eher ungünstigen Wetterbericht wurde nicht lange gefackelt und wir machten uns am Parkplatz beim Gasthaus zum rostigen Anker schnell bereit zum ersten Tauchgang. Der erste Eindruck war nicht schlecht, obwohl es ab 10m Tiefe eigentlich ziemlich dunkel wurde.

 
Das Wasser war für diese Jahreszeit etwas kalt (oben 18° in 15m ca. 12°) und anfangs gab es auch nicht viel zu sehen. Zuletzt hat aber jeder seine kleineren und größeren Barsche und ein paar Aalrutten gesehen womit der Tauchgang doch für alle ein Erlebnis wurde, selbst für Ingridili, die wegen der Dunkelheit schon nach gut zwanzig Minuten umgekehrt ist.


Nach einem mittelmäßigen Mittagessen im Rostigen Anker wanderten wir alle noch zum sagenumwobenen Toplitzsee wo schon sehr viele Touristen anzutreffen waren. Die Wanderung war nur kurz aber dafür sehr interessant und lehrreich mit seinem wunderschönen Wasserfall und den vielen Gletschermühlen. Auch der ist sehr schön und auf jeden Fall ist es empfehlenswert, die kurze Wanderung zu machen.

Als wir wieder am Parkplatz zurück waren, schien die Sonne noch immer und wir beschlossen deshalb, einen zweiten Tauchgang zu machen. Dieser sollte diesmal vom nach links wegführen weil es dort dort angeblich mehr zu sehen gibt. Wir wurden nicht enttäuscht, denn es gab ein aus Drahtgeflecht selbst gebasteltes Auto, eine alte 6'er Gondelbahn, ein versenktes Motorboot und eine mit vielen Baumstämmen und Ästen sehr schön verzierte Umgebung zu sehen. Und das alles in ca. 9m Tiefe. Außerdem sahen wir hunderte fast handzahme Barsche und Aalrutten. So viele Fische sieht man im Attersee nicht einmal bei hundert Tauchgängen. Nur die Sicht war wegen der vielen Schwebeteilchen leider sehr schlecht, zumindest zum Fotografieren.

Kurz nach diesem tollen Tauchgang verdunkelte sich der Himmel und ungefähr gegen 17.00 fielen die ersten Regentropfen vom Himmel. Wie bestellt, begann es erst zu schütten als auch der letzte Taucher alles im Auto verstaut hatte und wir zur Heimfahrt bereit waren. Nach einem Dekobier in St. Agatha verabschiedeten wir uns und fuhren individuell nach Hause.

Es war dies wieder einmal ein Torpedoausflug, wie aus dem Bilderbuch und ich freu mich schon auf unseren Wandertag im September wenn hoffentlich wieder so eine tolle Gruppe zusammenkommt.



Teilnehmer:
Andrea + Hans, Ingrid + Chrisili + Martin + Vanessa + Thomas + Samuel, Edith + Billy + Tochter, Astrid + Kurt + Eva, Trude + Bertl, Michi + Stefan + Tochter

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12. bis 19. Mai  Tauchsafari in das südliche Rote Meer (Ägypten)
(Bericht von Chrisili)

Unser Schiff die Blue Pearl hielt alles was versprochen warHallo, ich bin's euer HansiliNachdem wir bereits drei Safaris im Roten Meer mitgemacht hatten, wollten wir uns auch einmal die berühmten südlichsten Riffe Ägyptens ansehen.






Hansili organisierte uns dazu die südliche Marinepark Tour auf dem schönen Schiff
    Blue Perl.

Am 12. Mai war die lange Wartezeit endlich vorbei. Gemeinsam starteten wir im Konvoi um 8.00 früh von der Autobahnraststätte Ansfelden Richtung Eitting zum Parkplatz Irl, wo wir unsere Autos gut geschützt einparkten und von den Irl-Bussen schnell und sicher zum Flugplatz befördert wurden. Da es keine besonderen Vorkommnisse gab, waren wir bereits um 11.00 am Flughafen angelangt. Nach ein paar Münchner Weißwürsten und Erdinger vom Fass flogen wir pünktlich um 13.00 ab nach Hurghada wo wir nach fast 4 Stunden Flugzeit planmäßig landeten. Überraschender Weise war am Flughafen fast nichts los, deshalb dauerte es nur relativ kurze Zeit bis wir mit Visum und Gepäck das Flughafengebäude wieder verlassen konnten.

Tobias hatte immer alles unter KontrolleDie Crew beseitigt hier die Reste vom SandsturmDraußen wartete schon unser Freund Tobias, der uns nach längerem hin und her, erfreulicherweise doch als unser Diveguide begleitete. Die dreistündige Busfahrt nach Marsa Ghalib gestaltete sich schnell und problemlos, nur ein paar Torpedos hatten nach der Fahrt leichte Sprachschwierigkeiten

Als wir im Hafen dann die Blue Perl mit ihrer sehr freundlichen Besatzung sahen, war die Safaristimmung perfekt. Wir bezogen die sehr geräumigen Kabinen (wie im Prospekt versprochen) und bereiteten die Tauchausrüstungen vor für die bevorstehenden Nitrox Tauchgänge der nächsten Tage.
Sehr früh am nächsten Morgen fuhren wir gleich zum ersten Tauchspot unserer Safari. Um nicht immer mit mehreren Booten, die die gleiche Route abfuhren, gleichzeitig an den selben Riffen zu stehen, schlug Tobias vor, den Checkdive nicht in Küstennähe sondern gleich am Daedalus Riff zu machen. Dadurch waren wir den anderen Booten immer um einen Tag voraus. Eine tolle Idee wie sich herausstellte, wir waren meistens nur wenige Schiffe an den Riffen.


Sandsturmstimmung beim Daedalus RiffDas Daedalus Riff mit seinem Leuchtturm erwartete uns mit einer Augenweide der besonderen Art. Durch einen weit entfernten Sandsturm verursacht, war die Luft wie bei einem Sonnenuntergang rötlich verfärbt und das Meer zeigte sich mit einem sehr schönen blau-violetten Farbschimmer und verwöhnte uns dabei mit warmen 26°C. Leider hatten wir aber nur sehr leichte Strömung was die Chance auf Hammerhaie und andere große Fische natürlich stark beeinträchtigt. Graue Riffhaie, Weißspitzen, Thunfische, Barrakudas, Makrelen, Napoleons, Muränen, sehr viele kleine Rifffische sowie wunderschöne Weich- und Hartkorallen ließen die Tauchgänge trotzdem im Flug vergehen. Die nächsten Tauchplätze waren die Riffe von Rocky Island. Hier begegneten wir schon ein paar Grauen Riffhaien, ein paar Weißspitzenbabies und Abtauchen ins BlaueHallo, wer stört ?großen Thunfischen mit gefährlich aussehenden Mäulern.

Ich hatte zufällig das Glück, einem Weißfisch der besonderen Art zu begegnen. Er war gutmütig und ließ sich problemlos fotografieren.

Den Nachttauchgang des zweiten Tages machten wir bereits bei St. John's. Es war ein Genusstauchgang an einer sehr schönen Steilwand. Der dritte Tag begann gleich mit einem tollen Erlebnis, denn Tobias sah vom Sonnendeck aus einen kleinen Manta mit zwei Schiffshaltern am Boot vorbeischwimmen. Der folgende Tauchgang verlief echt toll mit Grauen Riffhaien, Weißspitzen, Thunas, Muränen und zwei großen Buckelkopfpapageien, die erwarteten Mantas und Einer der großen BuckelkopfpapageienWir besuchen das Wrack der MY LegendHammerhaie blieben jedoch aus. Die weiteren Tauchgänge waren zwar recht schön aber unspektakulär. Wir waren in El Malahy, einem Platz mit vielen Türmen aus Hartkorallen und schönen Höhlen zum Durchtauchen.

In Shab Sharm sollten wir das Wrack der 'Oyster', einem im März gesunkenen Safariboot, besuchen. Das Wrack sahen wir leider nicht, es ist schon in unerreichbare Tiefen abgesunken. In Shab Marsa Alam jedoch besuchten wir das Wrack eines anderen Safaribootes, der My Legend. Der Zustand war schlecht, denn man konnte nicht hinein und durch die kleinen Luken sah man nur verwüstete Innenräume. Andreas und Eugen freun sich auf den nächsten TauchgangKommt mir ja nicht zu nahe
Den vorletzten Tauchtag verbrachten wir am berühmten Elphinstone Reef in der Nähe von Marsa Alam. Zwei Tauchgänge der Extraklasse waren hier geplant, denn Elphinstone ist normalerweise ein Treffpunkt für viel Großfisch. Als wir uns zum 'early morning dive' trafen, staunten wir nicht schlecht, weil das Meer sehr unruhig war und unser Schiff stark schlenkern ließ. Schnell ließen wir uns vom Zodiak an die Nordseite des Riffs bringen, in der Hoffnung, dass noch nicht sehr viele Taucher im Wasser sind. Sogar Tobias vergaß für kurze Zeit seine Ohrenschmerzen Ralph ...und ging nach einigen Tagen Abstinenz wieder mit uns Tauchen. Schon nach wenigen Tauchminuten war uns klar, dass unsere Vorfreude umsonst war. Es herrschte Nullströmung, die ideale Vorraussetzung Ingrid und Andrea als noch alles in Ordnung warHallo Walter, alles ok ?für Badewannen-tauchgänge, aber leider ohne Chance auf große Fische. Am besten war noch, dass beim Auftauchen bereits 13 Boote angelegt hatten und wir zwischen einer Unmenge von suchenden Zodiaks im Wasser herum trieben. Wir versuchten noch einen zweiten Tauchgang an der südlichen Riffseite direkt vom Schiff aus. Auch bei diesem Tauchgang war nur die Wasseroberfläche in Bewegung und unten war wieder tote Hose. Wir sahen keine Großen Fische, dafür ein sehr schön bewachsenes, intaktes Riff und noch viele weitere suchende Taucher.

Nach dem letzten Tauchgang genossen wir Dekogetränk, Wasserpfeiffe und deftiges Speckfressen (weil essen kann man da nicht mehr sagen)Walter päsentiert stolz seinen SonnenbrandEnttäuscht verließen wir unseren stark schaukelnden Ankerplatz an dem ansonsten so interessante Riff und fuhren weiter in die Lagune von Shouna, einem Tauchplatz mit einer großen Seegraswiese, wo sich des Öfteren eine Seekuh bzw. Dugong aufhalten soll. Diesmal hatten wir endlich Glück, denn die Seekuh war wirklich da und ließ sich sogar lange von mehreren schnorchelnden Torpedos streicheln und fotografieren. Zum Drüberstreuen gesellte sich zuletzt noch eine Schildkröte zu den Schnochlern womit dieser Tauchtag für die Schnocheltorpedos zu einem Supertauchtag wurde.

Für den Abschluss der Safari wurde kurzfristig und undiplomatisch beschlossen, dass wir uns einen Nachttauchgang und die Busfahrt sparen um dafür eine weitere elfstündige Holperfahrt in die Nähe von Hurghada erleben zu dürfen. Dort sind wir natürlich gut ausgeschlafen angekommen. Die letzten beiden Tauchgänge dieser Safari machten wir deshalb an einem Riff Dieser Krokodilfisch versteckt sich in Gota Abu Ramadanamens Gota Abu Ramada, einem Tauchplatz der bekannt ist als das Aquarium, der trotz vieler Tagesausflugsboote sehr gut erhalten ist und sehr schöne Korallen vorzuweisen hat. Ungeachtet der Anwesenheit von insgesamt  17 Tauchbooten tauchten wir hier zweimal zwischen schönen Korallen, Krokodilfischen, Muränen und vielen weiteren Riffbewohnern und über Wasser genossen wir die Ausblicke auf die teilweise heiteren Geschehnisse in den benachbarten Schiffen.

Täglich herrschte geschäftiges Treiben vor dem DVD PlayerZum Abschluss waren wir noch auf ein Bierchen im PAPASAnschließend fuhren wir in den Anlegehafen von Hurghada. Dort hatten wir ausreichend Zeit die Tauchausrüstung auszuwaschen, zu trocknen und für die kommende Heimfahrt vorzubereiten oder in der Stadt ein wenig herumzustreunen. Am Abend waren ein paar Torpedos im Hotel Marriot an der Strandbar zu finden, ein Teil fuhr mit Tobias ins PAPAS in die Stadt und der Rest blieb einfach an Board der Blue Pearl.

Der Abreisetag verlief ruhig mit Kofferpacken und relaxen. Um 16.00 brachte uns der Shuttle Bus zum Flughafen von wo wir pünktlich Richtung Heimat abhoben. Nach einem knapp vierstündigen Flug landeten wir in München und kamen nach ca. zwei Autostunden in Linz so gegen 2.00 früh an.

Gemeinsam warten wir auf den nächsten TauchgangChrisili beim Lesen eines seiner 'Schundheftln'Auch dieses Essen hat wieder ausserordentlich gut geschmeckt










Heli lässt sich die Shisha gut schmeckenBeim Kartenspiel konnte Hannes von seinem Klotürproblem Abstand gewinnenDagmar macht Fingerakrobatik, na hoffentlich bricht sie sich den nicht ab

Trotz unserer tollen Safari, hatte fast jeder mit irgendwelchen körperlichen Problemen zu kämpfen:

Das starke Schaukeln des Schiffes verhinderte viele Tauchgänge von Katharina und trug dazu bei, dass sich Peter Hartmann seine kleine Zehe verletzte und, dass Hannes für zwei Stunden in der Mannschaftstoilette eingesperrt war und dabei seekrank wurde, weil die Tür zufiel und sich nicht mehr öffnen ließ. Seit diesem Zeitpunkt stand Hannes mit den Toilettentüren auf Kriegsfuß. Er suchte nur mehr das stille Örtchen seiner eigenen Kabine auf, aber sogar dessen Türe hatte es auf ihn abgesehen und quetschte ihm den Daumen blutig. Walter vergönnte sich wieder einen Supersonnenbrand, den er heuer am Bauch hatte (voriges Jahr am Rücken). Ein paar Torpedos kämpften gegen Durchfall, Seekrankheit, Grippe und Ohrenschmerzen. Am schlimmsten jedoch traf es die arme Andreali in Elphinstone, wo sie sich bei einem Sturz in voller Tauchausrüstung einen Seitenbandriss und dreifache Knochenabsplitterung im rechten Knie zuzog. Eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, die selbst bei der Heimreise stark behindernd war.
Für Werner ergab sich seit dem letzten Frühstück an Board der positive Aspekt, dass auch er jetzt den Unterschied zwischen 'omelette' und 'pancake' kennt. Für den Koch war's leider schon zu spät.

Teilnehmer: Andrea+Hans, Ingrid+Chrisili, Andrea+Heli, Billy, Jo, Fred, Kurt, Rainer, Eugen, Walter, Andreas, Hannes, Ralph, Peter Hable, Katharina, Peter Hartmann, Dagmar, Werner

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30. April  Fahrt zum Grünen See nach Tragöss

Vom 30.4.05 - 1.5.05 war Torpedowochenende am Grünen See in Tragöß angesagt. Zu diesem Zweck reservierte Hansi die ganze Jagdhütte am See für uns.



Treffpunkt einiger Torpedos war am Freitag um 08.00 Uhr am Pendlerparkplatz in Sattledt.
Kurz zuvor gab es noch eine Stärkung in einer Fleischhauerei. Die restlichen unserer Partie schlossen sich unterwegs an, bzw. stießen in Bruck an der Mur zur Gruppe dazu, wo wir im Einkaufszentrum die Körper noch einmal mit Speis und Trank auf Vordermann brachten. Nach einer kleinen Geländefahrt durch den Wald, wurden kurz vor Mittag die Zimmer bezogen. Am grünen See war dann der untere weg überschwemmt (hat Kurti ein wenig stutzig gemacht, sein Gps kannte den oberen weg nicht). Die Wolken lösten sich im laufe des Nachmittags auf und die Nichttaucher genossen die Sonne auf der Terrasse und die Spaziergänge um den See.



Dann erfolgte gleich der erste Tauchgang.
Der Wasserstand hatte eine Marke von ca. 7 Meter erreicht. Der See bestach durch perfekte Sichtweiten. Ab Samstag Nachmittag hatten wir bis zur Abreise tollstes Urlaubswetter. Am Abend wurde lange zusammen gesessen. Gut essen, ein bisserl was trinken. Nur wenige Taucher gaben Milch, bevor Fred seine Gitarre auspackte und wir zu grölen (singen) anfingen. Bei einigen war die Nacht dann recht kurz, kamen zum Frühstück und gingen wieder ins Bett.

Am Sonntag um 10.30 wurde noch einmal getaucht. Andreali als einzige halbtrocken, die anderen trocken - als Frau ist man ja keine Warmduscher!!!)

Nach einer kleinen Wanderung zum Frauenstein und abschließendem Besuch in einer Buschenschank, traten wir die Heimreise an.
Gegen 19.00 waren wir dann zuhause. Auch wenn vielleicht irgend wer einen Bock abgeschossen hat, so war es doch ein traumhaft schönes Wochenende. Eugen hatte noch das Pech, dass er einen Rehbock auf der Autobahn erwischt hat. Gott sei dank, das Auto war noch fahrtüchtig, der Schock für Tanja dafür groß.








Teilnehmer: Andrea+Hans, Edith+Billy, Astrid+Kurt, Barbara+Fred, Elisabeth+Eugen, Fenny+Jerry, Jo, Andreas, Kinder...

 

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9.Mai   Besichtigung des neuen Hochofens der Vöest Alpine
(Bericht von Chrisili)

Erstmals seit seiner Eröffnung am 26. Oktober 2004 durfte der neue Hochofen der Vöest Alpine von einer Gruppe von werksfremden Personen besichtigt werden. Diese Gruppe setzte sich aus 8 Torpedos mit Freunden und Kindern zusammen. Das Privileg dieser allerersten Besichtigung haben wir unserem Torpedo Heli Lindorfer zu verdanken, der die Führung gleich selbst geleitet und uns dabei mit sehr vielen interessanten Informationen versorgt hat.

Die drei alten Hochöfen der Vöest arbeiten noch immer

Diese Schrägaufzüge bringen das Erz in den Ofen einDie Sicherheitsausrüstung passte wie angegossenGemeinsam fuhren wir in das Gelände der Vöest, vorbei an großen Plätzen wo das Roheisen bereits verarbeitet in Form von schweren Brammen und vielen Rollen Walzblech lagert. Gleich zu Beginn bekamen wir zu unserer Sicherheit Helm, Schutzbrille und einen Arbeitsmantel zugeteilt. Dann gingen wir entlang der drei alten Hochöfen hin zu dem im Vorjahr von 2000 Arbeitern in Rekordzeit von nur 100 Tagen errichteten modernsten Hochofen Europas, der an einem Tag ca. 8000t Roheisen kochen kann. Bei dieser Gelegenheit sahen wir auch gleich die riesigen Waggons, die in einer langen röhrenförmigen Pfanne bis zu 300t Roheisen aufnehmen können. Auch die Schrägaufzüge, die über unsere Köpfe hinweg unermüdlich neues Erz in den Hochofen einbringen, wurden von uns bewundert.

Riesige Mengen Schlacke spritzen durch die HalleGeduldig erklärt uns Heli alle FragenAus nächster Nähe sehen wir wie das glühende Roheisen aus dem Ofen in den Waggon rinnt

Heli zeigt uns das Material, mit dem die Löcher wieder geschlossen werdenDas ist der HochofenleitstandIm Gebäude des Hochofens hatten wir dann die einmalige Gelegenheit, sowohl einen Anstich des Ofens als auch das Verschließen eines Anstichloches aus unmittelbarer Nähe zu sehen. Bei diesen Vorgängen wird man durch die vielen Schlackenspritzer an einen weihnachtlichen Sternspritzer erinnert, mit dem Unterschied, dass sich das in einem sehr viel gigantischerem Ausmaß abspielt. Auch den starken Schwefelgeruch, der beim Trennen der Schlacke vom Roheisen frei wird, haben wir beinhart zu spüren bekommen. Wenn man sich noch die hohen Temperaturen, speziell dann im Sommer, vorstellt, kann man ungefähr erahnen, welch schwere Arbeit hier vom Heli und seinen Kollegen verrichtet wird. Nach dieser tollen Vorstellung gingen wir dann entlang einer fast endlosen Halde aus Eisenerz zurück zu unseren Autos.

Beim Rückweg kamen wir an endlosen Erzhalden vorbei


Unser Dank gilt dem Heli, der diese Besichtigung perfekt organisiert und geleitet hat. Danke schön !!

Super wars!!
Teilnehmer: Hari, Franz, Karin, Peter, Hans, Tommi, Andrea, Nina, Heli, Vanessa, Roman, Andrea, Thomas, Sabrina, Helis Papa, Chrisili, Samuel, Carola, Martin (v.l.n.r.)
 

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30.Jänner   Stockschützenpartie mit anschließendem Bratlessen
 (Bericht von Schnof)



Nach anfänglichen Terminproblemen trafen sich am Sonntag beinahe 20 Torpedos (Hansi, Harald, Eugen, Peter und Helene, Chrisili und Ingrid mit Vanessa, Martin, Thomas und Samuel, Peter und Jutta, Michi und Claudia, Franz, und sogar der Bertl mit seiner Trude) zur Eisstock-Partie in Sarleinsbach. Billi und Andreali mussten leider kurzfristig wegen Krankheit absagen.
Es war saukalt bei -6 Grad Außentemperatur und so mussten wir uns nach der ersten Runde, in der wir kunstvolle Showeinlagen von Peter sowie einige „verhungerte“ Stöcke von Helene und Ingrid sahen, im Clubhaus aufwärmen. Damit  uns nicht allzu warm wurde, tranken wir ein kaltes Bierchen als Ausgleich.

Danach ging´s wieder hinaus auf´s kalte Eis und die „Bratl-Zahler“ wurden endgültig durch klare Niederlagen fixiert.

Nach 4 Stunden am Eis freuten wird uns schon auf das „Rein-Bratl“ beim Jagawirt Jell, wo wir auch ordentlich zulangten und mit der Fett-Soße nicht sparten.
Dabei gesellten sich auch Stefan, der sich am Nachmittag ausschlafen musste, und Karin zu uns.













Nach dem Essen beendeten wir den Nachmittag dann bei einigen gemeinsamen Sishas, die vom Meister selbst angerichtet wurden.




Es war dies eine sehr gelungene Veranstaltung, die sicher auch auf dem nächsten Terminkalender stehen wird.
 

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