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Urlaub auf Borneo vom 23.12.2006 bis 13.01.2007
Am
23.12.2006 flogen Barbara, Fred, Harald und ich von Linz via Frankfurt,
Kuala Lumpur, Kota Kinabalu und Tawau nach Borneo. Nachdem uns Jerry vom
Flughafen abgeholt hatte, ging es mit dem Auto in Richtung Semporna, wobei
wir jedoch zwischendurch auf ein wohlverdientes Bierchen einkehrten. Nach
etwa 27 Stunden Reise hatten wir Semporna in Malaysien erreicht. Am Abend
wurde ausgiebig Weihnachten gefeiert, wobei wir mit frischen Meeresfrüchten
nur so verwöhnt wurden. Anschließend waren 5 Tage Tauchen angesagt. Wir
tauchten an Inseln wie Sipadan, Mataking, Bohayen etc. Das Wetter war toll
und die Tauchplätze gaben einfach alles her. Nach 5 Tagen verließen wir
Semporna in Richtung Nabucco. Mit dem Auto ging’s nach Tawau, dann waren 6
Stunden Fähre und anschließend noch 3 Stunden mit dem Schnellboot angesagt,
bis wir Nabucco in Indonesien erreicht hatten. Bis dort hin hatten wir
bereits eine Flasche Arrak auf dem Konto. Das Wetter war ab diesem Zeitpunkt
leider nicht mehr schön. Nach 6 Tagen Tauchen mit Mantas, Adlerrochen,
Barracudaschwärmen, Grauen Riffhaien, einem Leopardenhai etc. und dem
Feeling auf einer der wohl schönsten Inseln gewesen zu sein, begaben wir uns
wieder nach Malaysien. Fred und Barbara verließen uns bereits eine Woche
früher. Harald und ich begaben uns für zwei Nächte in den Dschungel. Alleine
die Anreise in die Lodge war ein Abenteuer für sich und einige Male blieben
wir mit dem Auto hängen. Bei Flussfahrten auf dem Kota Kinabatang und bei
Nachtmärschen durch den Dschungel sahen wir unter anderem frei lebende Orang
Utangs, ein Krokodil, Skorpione, Riesenspinnen und vieles mehr. Die letzten
Tage verbrachten wir wieder in Semporna und Jerry ermöglichte es uns, zum
Tauchen verschiedenste Inseln unserer Wahl anzufahren. Unterm Strich ein
absolut geiler Taucherurlaub, welcher nach Wiederholung schreit.
Eugen
»Bilder
Teilnehmer:
Barbara, Fred, Harald und Eugen
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1. Jänner
Neujahrswanderung auf den Gipfel der „Roten Wand 1872m“
Einen
etwas anderen Start ins Jahr 2007 erlebten Hauns & Andrea, Mike und Markus
M. an diesem Neujahrstag 2007.
Grundsätzlich hat jedes Jahr ja 365 Tage, aber eine feucht fröhliche
Silvesternacht lässt vielen Leuten den ersten Tag im neuen Jahr gar nicht
erleben. So haben wir uns entschlossen, heuer etwas kürzer zu treten und am
Neujahrtag einen Gipfel zu besteigen. Ziel war die Rote Wand im Skigebiet
der Wurzeralm.
Um 10.00 starteten wir mit der Standseilbahn der Wurzeralm Richtung Gipfel.
Nur einige wenige Skifahrer verirrten sich an diesem Tag auf die Pisten.
Voll bepackt mit einer Gipfeljause, Fettspalter und Schneeschuhen ging es
bei bedecktem Himmel auf einer dünnen Schneedecke Richtung Gipfel. Die
Schneeschuhe hätten wir eigentlich gar nicht benötigt, denn auf den
Südhängen war Schnee ja fast nicht vorhanden.
Bei besten Wanderbedingungen kamen wir rasch vorwärts. Nur der letzte
Anstieg zum Gipfel gestaltete sich etwas mühselig. Im Latschenwald lag wider
Erwarten viel Schnee und so mussten wir uns durch den unwegsamen
Latschenwald kämpfen, dichter Schneefall tat sein übriges.
Die Jause am Gipfel schmeckte herrlich und der Apfelschnaps von Markus
wärmte von Innen heraus. Es war für uns eine kleine Überraschung als ich
beim Eintragen ins Gipfelbuch merkte, dass wir nicht die ersten an diesem
Tag waren die den Gipfel gestürmt haben. Es waren schon zwei Eintragungen
vor uns ins Buch gemacht worden
Beim Abgang ins Tal schien für einige Zeit sogar die Sonne, was uns alle
noch einmal bestärkte an diesem Tag das absolut Richtige getan zu haben.
Unbedingt zu erwähnen ist der Ehrgeiz und Wille unserer Andrea, die sich
trotz schwieriger Bedingungen, speziell der letzte Anstieg zum Gipfel,
tapfer bis auf den Gipfel kämpfte.
Tourdaten
Gebirge: Totes Gebirge
Gipfel: Rote Wand (1872m)
Charakter: Rundwanderung an der Waldgrenze über Almböden und durch
Lärchenwälder
mit möglichem
Einschluss 2er Aussichtsgipfel.
Höhenmeter: 445m
Es war ein Neujahrsbeginn ohne Kater und Kopfschmerzen was ich in den 31
Jahren meines Daseins nur im Alter von 0-16 erlebt habe. Es war ein schöner
Ausflug und ich hoffe auf viele, viele weitere Schneeschuhwanderungen.
Mike
Leider ließen sich unsere Mädchen vom schlechten Wetter in den frühen
Morgenstunden abhalten und kamen nicht mit uns auf den Berg. Selber Schuld
wie die Fotos zeigen.
»Bilder
Teilnehmer:
Hauns & Andrea, Mike und Markus Mairhofer
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